CMS ist die Abkürzung für Content Management System, was ins Deutsche übersetzt Inhaltsverwaltungssystem bedeutet. CMS ist eine Software für das Erstellen, Bearbeiten und Verwalten von Webseiten. Die Besonderheit an CMS ist die Einfachheit in der Bedienung, sodass bereits sehr rudimentäre Programmierkenntnisse für den Umgang mit der Software ausreichen. Dadurch ist es für ein breites Publikum möglich, ohne Spezialisten ihre eigenen Inhalte auf Webseiten online zu stellen. Erreicht wird das durch eine grafische Benutzeroberfläche mit einfacherer Handhabung und einem angebundenen Datenbanksystem, mit vorgefertigten Layouts und Inhalten.

Open-Source oder Closed-Source?

Bekannte Open-Source-Programme im Bereich cms sind WordPress und TYPO3. Daneben gibt es proprietäre Programme, also Closed-Source-Systeme, die von einem bestimmten Anbieter ausgehen und der dann auch bei Problemen und Fragen einen Support zur Verfügung stellt. Dazu gehören Adobe und Microsoft. Doch die Geschlossenheit der proprietären Systeme ist zugleich Vor- wie auch Nachteil. Hinter den großen Open-Source-Programmen steht ebenfalls eine große und globale Entwicklerschaft, die die Programme gemeinsam weiterentwickeln. Allerdings besteht als Unternehmen oder als Privatperson kein Anspruch auf Fehlerbehebung durch einen Support, wie es bei den Closed-Source-Systemen der Fall ist.

Welches Open-Source-Programm ist am besten?

Bei einem Angebot von etwa 300 Open-Source-Programmen verliert man schnell den Überblick. Wie trifft man also die richtige Entscheidung? Das verbreitetste Programm ist mit Abstand WordPress bei einem Anteil von achtzig Prozent. Das bedeutet aber nicht, dass WordPress für jeden Zweck das ideale Programm ist. Jedes Programm hat seine Stärken und bietet für bestimmte Projekte optimale Lösungen. Der Nutzer sollte sich immer fragen, was er mit dem jeweiligen Programm erreichen möchte. Zu unterscheiden sind dabei drei Schwerpunktbereiche:

  • Systeme mit dem Schwerpunkt Web Content Management fokussieren sich vor allem an der optimalen und ästhetischen Darstellung von Inhalten.
  • Social Publishing konzentriert sich auf die Entwicklung von Online-Communitys, die wiederum selbst Inhalte erstellen, bearbeiten und untereinander teilen können.
  • Beim Blog Publishing geht es stattdessen um eine sinnvolle Verknüpfung von Nachrichten und Artikeln, automatisierte Updates und einen Interaktionsspielraum der Nutzer.